Technisches Hilfswerk
Ortsverband Aachen
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52078 Aachen



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Technische Ausbildung zum Gemeinwohl

Im Rahmen einer Technischen Ausbildung hat der 1.Technische Zug (TZ) des Ortsverband Aachen zwei Drehkreuze und einen Stahlträger im Naturschutzgebiet Brand beseitigt.

Die Einbetonierten Objekte wurden sachgerecht mit dem Brennschneidgerät und der Säbelsäge entfernt.

Für das Naturschutzgebiet und die Helfer des 1.TZ eine sehr gute Sache.




Bericht:
Jörn Strauch
Gruppenführer B1
1.Technischer Zug

Bilder:
Peter Retterath
B2 1.Technischer Zug

beide Ortsverband Aachen


Ehrenzeichen in Silber für THW Helfer Markus Kalf

Am 7. April 2017 wurde unserem THW Helfer Markus Kalf im Ortsverband (OV) Aachen das Ehrenzeichen in Silber durch den Landesbeauftragten THW-NRW Dr. Schliwienski verliehen.

Unser Kamerad Markus, verpflichtete sich am 25. Januar 1982 als freiwilliger Helfer im THW-Ortsverband Aachen.
Dort wurde er als Kraftfahrer und Gerätewart im Bergungsdienst eingesetzt.

Schnell zeigten sich seine Führungsqualitäten und er wurde als Unterführer beauftragt. Durch weitere Seminare übernahm Markus 1997 die Aufgaben des Zugführers eines Bergungszuges im Ortsverband Aachen. Neben seiner Aufgabe als Zugführer stand er für Sonderaufgaben im OV und darüber hinaus stets zur Verfügung.

So nahm er an einigen Auslandseinsätzen teil und wirkte bei mehreren Hilfsgütertransporten für die GUS Staaten als Kraftfahrer mit. Beim Hochwassereinsatz 1993 in den Niederlanden sowie 1994 und 1995 in Goma/Zaire (Heute Republik Kongo) für Trinkwasseraufbereitung- Verteilung und den Rückbau/Rücktransport des THW-Lagers nach Mombasa. Natürlich setzte er sein Wissen für kleinere und größere Einsätze, auf lokaler oder regionaler Ebene ein.


v.l. Dr.Hans Ingo Schliwienski (Landesbeauftragter THW-NRW), Markus Kalf, Marion Kalf, Silke Kalf, Albert Willekens (Ortsbeauftragter OV-Aachen)

Als Zugführer ist man maßgeblich für den Ausbildungsstand und den Einsatzwert seines Zuges verantwortlich, so bildete er über die Jahre hinweg qualifizierte Unterführer aus, die einmal in seine Fußstapfen treten sollten. Am 1. Dezember 2015 war es dann auch soweit, er legte das Amt als Zugführer nach 18 Jahre nieder. Seine Schützlinge waren soweit um einen Einsatzfähigen Zug zu übernehmen. Neue Aufgaben gibt es im OV, so steht Markus für die Darstellung des OV Aachen im Internet, unterstützt mit Rat und Tat bei der Berichterstattung.

Markus,
deine Kameradinnen und Kameraden sowie das THW sagen mit dieser Auszeichnung Danke für deinen bis heute unermüdlichen Einsatz.




Weitere Bilder gibt es hier



Bericht & Bilder:
Horst Wipper
Beauftragter für
Öffentlichkeitsarbeit(BÖ)
Ortsverband Aachen


Nachruf Gerhard Escherich

Mit großer Bestürzung erreichte uns letzte Woche die Nachricht vom Tod unseres Kameraden
Gerhard Escherich, der im Alter von 80 Jahren am 24.03.2017 verstarb.

Im Jahr 1962, kam Gerhard Escherich zum THW. Er absolvierte die Ausbildungs-lehrgänge zum Gruppen-, Zug- und Bereitschaftsführer des LS-Bergungsdienstes. Im Jahr 1970 wurde er als hauptamtlicher Geschäftsführer für den Bereich Aachen eingestellt. Er blieb dem THW als Geschäftsführer bis zu seiner Pensionierung 1999 treu.

Ab 1978 war er auch für das THW im Ausland tätig. Insgesamt war er in 22 Ländern im Einsatz. Bei der Havarie des Öltankers „Amoco Cadiz“ vor der bretonischen Küste unterstützte das THW 1978 die Feuerwehr. Es folgten Erdbebeneinsätze in Algerien, Süditalien, Mexiko und Armenien sowie Hochwassereinsätze in den Niederlanden. Gemeinsam mit seinen Kollegen war er für Transporte nach Rumänien und Russland, für die Erkundung der Versorgungslage in der Ukraine und Weißrussland, für die Strom- und Wasserversorgung kurdischer Flüchtlinge sowie für den Bau von Wasserleitungen in Somalia zuständig.
Bei dem bisher größten Auslandseinsatz der Bundesanstalt THW in Goma/Zaire war er als Einsatzleiter tätig. Über seine eindrucksvollen Erfahrungen verfasste Gerhard Escherich zusammen mit Trude Rähse 2016 ein beeindruckendes Buch.

Zahlreiche Ehrungen und Ehrenmitgliedschaften, darunter unter anderem das THW-Helferzeichen in Gold mit Kranz, die Verdienstmedaille der Fédération Nationale de Protection Civile Francaise, die Ehrennadel der Feuerwehr der Stadt Aachen, die Ehrenmitgliedschaft in der mexikanischen Ehrenlegion, die Verdienstmedaille des niederländischen Katastrophenschutzes, das Bundesverdienstkreuz, das THW-Ehrenzeichen in Gold, das THW-Ehrenabzeichen des Präsidenten, die Verdienstmedaille 2. Klasse in Silber für Mut und Hingabe der Französischen Republik, erinnern an seine Einsätze und ein ereignisreiches Leben.

Bis zuletzt war Gerhard Escherich, im Ortsverband Aachen, einfach Gerd genannt, als Öffentlichkeitsbeauftragter tätig. Bei Einsätzen und Veranstaltungen war er dabei und hat mit interessanten Berichten die Arbeit des THW der Allgemeinheit nahe gebracht. Nicht zuletzt dieser Öffentlichkeitsarbeit ist es zu verdanken, dass viele Helferrinnen und Helfer sowie insbesondere auch zahlreiche Jugendliche den Weg zum THW gefunden haben.
Nach seiner Erkrankung im letzten Jahr hatte er sich aufgerafft und war wieder voll ins Tagesgeschäft eingestiegen. Für ihn war das Glas immer halb voll und niemals halb leer. Auf die Frage wie es im gehe, antwortete er, es geht mir nicht gut, es geht mir sehr gut.
Diese positive Einstellung war vorbildlich und Motivation für viele Mitglieder des Ortsverbandes Aachen. Gerd hatte noch viele Punkte auf seiner THW-Agenda. Leider können wir diese nicht gemeinsam mit diesem erfahrenen, stets respektierten THW-Helfer, unserem Gerd, angehen.

Schade

Unser Beileid gilt seiner Familie, seinen Angehörigen und seinen Freunden.

Nachruf auf THW-Historische Sammlung

Aus den Familienanzeigen der Super Mittwoch vom 19.04.2017 :
Gerd Escherich - ein Leben im Dienst an den Menschen.pdf (354 kB)

Albert Willekens
Ortsbeauftragter
THW-Aachen


Eistauchen am Eiserbachsee

22.01.2017

Einsätze unter dem Eis stellen besondere Herausforderungen an die Taucheinheiten. Sobald Gewässer zufrieren, und sich Personen auf das Eis bewegen besteht die hohe Gefahr eines Eisunfalls.

Die Bergungstaucher Aachen nutzten die derzeitigen Wetterbedingungen um am Eiserbachsee den Einsatz im Eis zu üben.

Gesichert an der Leine bewegt sich der Taucher unter dem Eis. An schneefreien Stellen ist das Eis so klar, dass man dem Taucher von der Oberfläche aus dabei zusehen kann, wie er beginnt sein Suchmuster zu schwimmen.

Bis allerdings der erste Taucher ins Wasser geht, bedarf es einiger Vorbereitung – bei solchen Einsätzen und Übungen unter extremen Bedingungen üblich. In der Vorwoche begannen die Aachener mit der Planung der Ausbildung, um einen reibungslosen Ablauf sicher zu stellen.

Vor Ort wurden mehrere Arbeitstrupps eingeteilt, die damit begannen die Zugangswege zu räumen und zu streuen, Versorgungszelte mit Heizung und heißen Getränken aufzubauen und Löcher ins Eis zu schneiden.

Getaucht wurde an zwei Tauchstellen vom Schwimmponton aus. An jeder Tauchstelle standen dem Taucher jeweils ein Sicherungstaucher, zwei Signalmänner sowie weitere Tauchhelfer zur Seite. Zusätzlich wurde eine Sprechverbindung mit dem Taucher per Ultraschallkommunikation hergestellt.

Bei Eistauchgängen ist diese, sowie das Tragen von Vollgesichtsmasken Pflicht. Das, sowie weitere Sicherheitsvorkehrungen sorgen dafür, den besonderen Gefahren des Tauchens unter dem Eis sicher zu begegnen.
Die Organisation sowie Leitung und Durchführung der Ausbildung übernahmen die THW Bergungstaucher Aachen. Unterstützt wurden sie dabei von Kameraden des 2. TZ aus Aachen. Zu Gast waren bei der Ausbildung zusätzlich Taucher der THW Ortsverbände Düren und Beuel.



Text :
- Philipp Michel

Bilder :
- Valentin Schmitt

beide Bergungstaucher
Ortsverband Aachen




Dachstuhlbrand in Rurberg

In den frühen Morgenstunden des 22.01.2017 ist es bei einem Fachwerkhaus in Rurberg zu einem Dachstuhlbrand gekommen. Anfänglich war man von einem Kaminbrand ausgegangen aber den alarmierten Löschzügen war schnell klar, dass sich der Brand bis in den Dachstuhl ausgedehnt hatte.

Bei der Alarmierung der Einsatzkräfte wurde auch das THW Simmerath ausgelöst. Vor Ort entschied der Ortsbeauftragte des THW Simmerath einen Baufachberater hinzuzuziehen.
Die Begutachtung durch den Baufachberater des Ortsverbandes Aachen, Dipl.-Ing. Albert Willekens ergab, dass eine Abstützung des betroffenen Gebäudeteils erforderlich ist.

Die Abstützarbeiten wurden daraufhin fachmännisch durch die Helfer des Ortsverbandes Simmerath vorgenommen.





Bericht & Bilder:
Albert Willekens
Ortsbeauftragter OV Aachen


Feivel ist über die Regenbogenbrücke gegangen

Hallo Feivel
Es ist nicht leicht einen guten Freund gehen zu lassen,
aber am Freitag mussten wir uns, von Dir, für immer verabschieden.
Fast 14 Jahre standest Du Jens immer treu zur Seite und hast selbst als
Rentner noch regelmäßig am Dienst teilgenommen.
Auch wenn es mit zunehmenden Alter mit dem Laufen nicht mehr so richtig funktioniert hat,
konnte wir immer deine Freude bei der Arbeit sehen.
Es hat mir immer viel Spaß gemacht deine Suchen zu beobachten. Selbst dann, wenn
Du dein eigenes Ding gemacht und uns einfach ignoriert hast.
Du wirst immer einen Platz in unseren Herzen haben.
Jetzt, wo Du auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke bist, wirst Du dich für
immer wohl fühlen.

Canis Major (Der Große Hund) ist ein Sternbild südlich des Himmelsäquators
Es ist ein auffälliges Sternbild südwestlich des Orion. Die drei Sterne des Oriongürtels zeigen direkt auf Sirius, den hellsten Stern am Nachthimmel.
Dort wirst Du für immer strahlen.

Danke, daß Du ein Teil in unserem Leben warst,
deine Ortung


Text:
Dieter Schäfer

Bild:
Sabine Lohkamp

beide 2. Technischer Zug - Fachgruppe Ortung
Ortsverband Aachen


Neujahrsempfang der FDP

Auf dem Neujahrsempfang in Düsseldorf am 15. Januar 2017 standen Themen wie Digitalisierung, Bildungspolitik und die Sicherheitslage im Fokus der Redner.
Der Landes- und Fraktionsvorsitzende der FDP In NRW Christian Lindner sprach u. a. der Polizei, Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk seinen ausdrücklichen Dank für die ständige Einsatzbereitschaft aus.


v.l. Christian Lindner, Albert Willekens

Der Ortsbeauftrage des THW Aachen, Albert Willekens bedankte sich bei Herrn Christian Lindner für die Wertschätzung des THW.




Bericht & Bild:
Albert Willekens
Ortsbeauftragter OV Aachen


Dreharbeiten für das ZDF

Am 14. Januar 2017 war ein Drehteam aus Berlin im Auftrag des ZDF in Aachen.
Drehort war der Lousberg und hier nun die Geschichte dazu.

Die Fachgruppe Ortung wurde am 8. Juni 2013 zu einem Einsatz am Lousberg gerufen.
Dort hatte sich ein kleiner Hund in einem Kaninchenbau verfangen.

Die Feuerwehr Aachen die den Einsatz übernommen hatte, bat um Amtshilfe beim THW Aachen.
Im Ortsverband Aachen gibt es die Biologische Ortung mit ihren ausgebildeten Rettungshunden.

Mehr über den Einsatz soll hier aber nicht verraten werden.

Das ZDF sendet am 19. Februar 2017 um 18:30 Uhr im Rahmen der Sendereihe Terra Xpress.
Die Sendung lautet: „Rasender Eisbrocken & die Betrüger Falle“




Dreharbeiten für das ZDF-so war es am 14. Januar.



Bericht & Bilder:
Horst Wipper
Beauftragter für
Öffentlichkeitsarbeit(BÖ)
Ortsverband Aachen


Helferfest und Jahresabschluss 2016 THW Aachen

Traditionelles Treffen der Helferinnen und Helfer sowie deren Familienangehörigen am 10. Dezember 2016.

Der Ortsbeauftragte Dipl. Ing. Albert Willekens begrüßte den Geschäftsführer Wolfgang Friebe und besonders die Partnerinnen und Partner der Helferinnen und Helfer.
Zu Beginn des offiziellen Teils eröffnete Albert Willekens mit einem kurzen Abriss über die Aktivitäten des Ortsverbandes im Jahr 2016.




Geschäftsführer Wolfgang Friebe überbrachte die Grüße des Landesbeauftragten
und dankte auch persönlich den Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz.
Wie in jedem Jahr erhalten zum Jahresabschluss, Helferinnen und Helfer welche dem THW treu bleiben und sich durch hervorragende Leistungen verdient machen, eine Auszeichnung.




Helferzeichen Gold mit Kranz:
Heinz Vonderstein

Helferzeichen Gold:
Sabine Lohkamp, Sascha Manß, Daniel Schwarzer

Ehrenurkunde 30 Dienstjahre:
Jörg Flachskampf

Ehrenurkunde 20 Dienstjahre:
Jens Jacobs, Hartmut Franzen, Jan Schulz-Wachler

Ehrenurkunde 10 Dienstjahre:
Bettina Hallekamp, Viola Gruben, Jonas Schulte-Coerne, Andreas Scholz,
Marcel Kaltwasser, Franz Dieter Schäfer, Marcel Schmelzer

Nach dem offiziellen Teil konnten sich die Teilnehmer beim gemütlichen Beisammensein an einem leckeren Büffet ausgiebig stärken.
Für die Musikalische Stimmung sorgte Dominik Hölscher in Begleitung von Yasmina Hölscher
und Jonas Schulte-Coerne.




Weitere Bilder gibt es im Fotoalbum von Markus Kalf



Bericht & Bilder:
Horst Wipper
Beauftragter für
Öffentlichkeitsarbeit(BÖ)
Ortsverband Aachen


Jahresabschlussübung der Technischen Züge

Am Mittwoch den 07.12.2016 fand für die Technischen Züge (TZ) des Ortsverbandes Aachen die diesjährige Jahresabschlussübung statt.

Gegen 19:00 Uhr wurde das THW Aachen, unter Leitung von Zugführer Jan Schulz-Wachler, zu einem leerstehenden Bürokomplex in der Viktoriaallee zum folgenden Einsatzszenario alarmiert.

Schwere Explosion im Bürogebäude der Firma Vegla, unbekannte Anzahl an Verletzten, starke Rauchentwicklung in den oberen Etagen, Gebäude leicht beschädigt, Treppenhäuser rauchfrei, keine Einsturzgefahr.

Unmittelbar nach Alarmierung rückten die Einsatzkräfte der Technischen Züge mit einer Stärke von 1 / 3 / 20 = 24 aus. Zum Einsatz kam ein Mannschaftstransportwagen (MTW 1.TZ), zwei Gerätekraftwagen (GKW I 1.TZ und 2.TZ), sowie ein Mehrzweckkraftwagen (MZKW 2. TZ). Aufgrund der zu erwartenden Größe des Einsatzgebietes wurde außerdem die Fachgruppe Ortung (Typ A) mit einer Stärke von 0 / 3 / 1 = 4 und 4 Rettungshunden unter Verwendung eines Mannschafttransportwagens (MTW-0) und des Hundeanhängers in die Übung eingebunden.

Nach Eintreffen am Einsatzort wurde das Gebäude in einzelne Abschnitte eingeteilt.
Da die 5. und 4. Etage wegen (fiktiver) starker Verrauchung, nur unter Verwendung von schwerem (umluftunabhängigem) Atemschutz betreten werden konnte, richteten sich die Helfer in der 3. Etage einen Bereitstellungsraum für Ausrüstung und Koordination ein.
In den Etagen EG, UG und Tiefgarage rückten derweil Fachhelfer der Ortung mit Rettungshunden und unter Verwendung von technischem Gerät (Searchcam) zur Vermisstensuche vor.
Die Etagen 1, 2 und 3 wurden indes von kleinen Trupps auf weitere vermisste Personen untersucht.

Nach Auffinden einer vermissten Person wurde vom jeweiligen Team die direkte Erstversorgung von, vorher per Losverfahren festgelegten, Verletzungsmustern durchgeführt und danach der unmittelbare Abtransport aus dem Gebäude vorgenommen.
Dabei wurde insbesondere die Zusammenarbeit der einzelnen Einheiten, die Koordination verschiedener Einheiten und Schadensstellen, sowie die Navigation auf fremdem Gelände trainiert. Die Atemschutzgeräteträger des THW Aachen, mussten hierbei außerdem noch unter erschwerten Bedingungen (Nullsicht, Dunkelheit und abgeklebte Maske) vorgehen. Weiterhin wurde ein Atemschutznotfall mit einem verunfallten eigenen Helfer trainiert.

Gegen 23:30 Uhr waren alle Übungsziele erfüllt und alle 7 vermissten Personen aufgefunden und abtransportiert. Gegen 24:00 Uhr waren alle Einheiten zurück in der Unterkunft und die Einsatzbereitschaft konnte wiederhergestellt werden.

Ein besonderer Dank an dieser Stelle an Herrn Nesseler von der nesseler betrieb gmbh & co kg, der uns das Gebäude zur Verfügung gestellt hat. Sowie Herrn Küpper der uns eine Einweisung in die Räumlichkeiten gegeben und uns den Abend über als interessierter Beobachter begleitet hat.
Ein weiterer ganz besonderer Dank geht außerdem an die Kollegen der freiwilligen Feuerwehr Aachen -Löschzug Haaren (AC-14) für die tatkräftige Unterstützung und sehr überzeugende Darstellung als Verletztendarsteller.

Leitung THW-Einheiten: Jan Schulz-Wachler (Zugführer 2.Technischer Zug)
Organisation und Übungsleitung: Dieter Schäfer und René Königstein (beide Fachgruppe Ortung)



Text und Bilder:
Jan Schulz-Wachler, Zugführer
Sascha Manß, Gruppenführer B2B
beide 2. Technischer Zug
Ortsverband Aachen



THW Nachwuchs unter Wasser

05.11.2016

Tauchen mit den THW-Bergungstauchern

Mit einem Drucklufttauchgerät unter Wasser gehen – das war schon lange der Wunsch der Jugendlichen der THW-Jugendgruppe Aachen. Und so wurde am ersten Samstag im November ein „Schnuppertauchen“ für die Junghelfer des THW-Ortsverbandes Aachen durchgeführt. 5 Tauchlehrer standen bereit, den Jugendlichen die Grundlagen in Theorie und Praxis zu vermitteln.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der THW-Unterkunft Aachen erfolgte eine theoretische Einweisung in das Tauchen und in den Umgang mit den Tauchgeräten. Der Zusammenbau eines Tauchgerätes wurde geübt und zusätzlich wurden die Aufgaben der THW-Bergungstaucher anhand von Videofilmen vermittelt.

Mit mehreren Mannschaftstransportwagen ging es nach Kaffee und Kuchen in einstündiger Fahrt Richtung Schleiden-Vogelsang in die Eifel. In der historischen Schwimmhalle der ehemaligen „NS-Ordensburg Vogelsang“ startete dann „endlich“ um 17 Uhr der lange erwartete Praxisteil. Jeder der über 20 Teilnehmer konnte 30 Minuten in den Fluten des Hallenbades abtauchen und in einer Wassertiefe von 3,80 m das neue und besondere Gefühl des „Schwebens unter Wasser“ kennenlernen. Bei rund 28 Grad Wassertemperatur eine sehr angenehme Sache. Mit einem Drucklufttauchgerät auf dem Rücken schwebten die Junghelfer durch das klare Wasser der denkmalgeschützten Schwimmhalle; natürlich ständig begleitet, betreut und überwacht durch einen Tauchausbilder.

Parallel zu den Übungen der Jugendgruppe nutzte die restliche Mannschaft der THW-Bergungstauchergruppe die Gelegenheit und übte in der Schwimmhalle verschiedene Szenarien.

Leider viel zu schnell ging die Zeit um und der Rückbau der Ausrüstung musste um 20 Uhr erfolgen.

Zum Abschluss des Tages erhielt jeder Junghelfer eine Teilnahmeurkunde als bleibende Erinnerung an das Schnuppertauchen bei den THW-Bergungstauchern Aachen.

Besonderer Dank geht an den Schwimm- und Sportverein Vogelsang (http://www.vogelsang-ip.de/schwimmbad.htm) für die Bereitstellung der Schwimmhalle und an die beiden externen Tauchlehrer Martin Suschka und Albert Kather für die professionelle Unterstützung der Maßnahme.





Bericht & Bilder:
Wolfgang Friebe
Bergungstaucher
OV Aachen und
Geschäftsführer GSt Aachen


Amtshilfe für Zoll und Bundespolizei

Am 28. Oktober 2016 startete die Bundespolizeiinspektion Aachen mit den Beamten des Hauptzollamtes Aachen einen Großeinsatz in der Städteregion. Im Visier der Beamten standen Linienbusse, Fernreisebusse aus Frankreich, Belgien und den Niederlanden sowie Pkw und Transporter.

Da mit einer Vielzahl von zu durchsuchenden Personen zu rechnen war, wurden seitens vom THW, Zelte mit Tische und Bänke zur Verfügung gestellt und aufgebaut. Auch der Platzbedarf der zu erwarteten Busse wurde berücksichtigt.

Seitens der Behörden hatte man sich für das Gelände des Ortsverbands Aachen entschieden. Hier sorgte das THW für eine gute Beleuchtung um auch die Sicherheit der Beamten zu gewährleisten.

Die erstmals gemeinsame Kontrolle der beiden Behörden Bundespolizei und Zoll, führte auch an diesem Tag zum Erfolg.
So wurden Waffen und Drogen gefunden sowie eine gesuchte Person festgenommen.





Bericht & Bilder:
Horst Wipper
Beauftragter für
Öffentlichkeitsarbeit(BÖ)
Ortsverband Aachen


Landesweite Übung der Fachgruppen Elektroversorgung

Mobile Elektrizitätswerke proben in Mönchengladbach für den Ernstfall

Mönchengladbach, 22.10.2016 Eine Notstromversorgung für Mönchengladbach wäre am Samstag das geringste Problem gewesen: Im Rahmen einer landesweiten Übung rückten 75 Helferinnen und Helfer der Fachgruppe Elektroversorgung aus zehn Ortsverbänden mit sechs Netzersatzanlagen (NEA) an und probten auf dem Gelände des ehemaligen Nato-Hauptquartiers (JHQ) für den Ernstfall.


Die »mobilen Elektrizitätswerke« des THW

Insbesondere für die Anwohner in Mönchengladbach-Peel dürfte es ein interessanter Anblick gewesen sein, als sich gleich mehrere der mobilen Elektrizitätswerke ihren Weg durch die kleine Ortschaft bahnten. Ihr Ziel: die Fire Station im JHQ. Dort fand unter Leitung der Geschäftsstelle Olpe, Patengeschäftsstelle der Fachgruppen Elektroversorgung in NRW, die landesweite Übung statt.


Parallelbetrieb von drei verschiedenen Netzersatzanlagen

Die 75 THWler aus zehn Ortsverbänden – Aachen, Beuel, Bochum, Duisburg, Düsseldorf, Mönchengladbach, Oberhausen, Oelde, Siegen, Werne – nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch.


Unterbrechungsfreies Verbinden von Kabeln mittels Muffen

Im Fokus der Übung standen die Themen Messtechnik, Parallelbetrieb von Netzersatzanlagen und das unterbrechungsfreie Verbinden von Kabeln. An den Ausbildungsstationen wurde unter anderem der Umgang mit verschiedenen Messinstrumenten, das Synchronisieren von mehreren, teils unterschiedlichen Stromerzeugern bei Lastwechsel mit und ohne Netzschalter / CANBus sowie die Herstellung von Giesharz-, Gel- bzw. Schrumpfmuffen vertieft.


Darstellung der verschiedenen Messtechniken und -geräte

Damit es selbst in der Hektik eines Einsatzes nicht zu einer Gefährdung der Ehrenamtlichen kommt, wurden auch die fünf Sicherheitsregeln für das Arbeiten an elektrischen Anlagen – Freischalten, gegen Wiedereinschalten sichern, Spannungsfreiheit feststellen, Erden und Kurzschließen sowie benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken – unter Einbezug der entsprechenden Schutzkleidung noch einmal wiederholt. Die Führungskräfte erhielten zusätzlich eine Auffrischung zum richtigen Verhalten im Einsatz.


Arbeiten an elektrischen Anlagen unter Berücksichtigung der 5 Sicherheitsregeln

Johannes Feiter, Geschäftsführer der Geschäftsstelle Olpe, zieht ein positives Fazit der Übung: „Der Einsatz im Katastrophenschutz stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen, umso wichtiger ist es, dass wir die Grundlagen beherrschen und das notwendige Fachwissen schnell abrufen können. Die Helferinnen und Helfer der Fachgruppe Elektroversorgung, meist ausgebildete Elektrofachkräfte, bringen vielseitige Erfahrungen sowohl aus ihrem beruflichen Tätigkeitsfeld als auch dem THW-Alltag mit. Landesweite Übungen wie diese bieten eine nachhaltige Gelegenheit sich untereinander auszutauschen und die Zusammenarbeit zu stärken.“


Parallelbetrieb von Netzersatzanlagen mit Netzschalter/ CANBus

Die Fachgruppe Elektroversorgung ist das mobile Elektrizitätswerk des THW. Mit ihren Netzersatzanlagen kommen sie dort zum Einsatz, wo vorübergehend größerer Energiebedarf zu decken ist. Neben der Stromerzeugung und -einspeisung ist die Fachgruppe in der Lage, zur Unterstützung der Energieversorgungsunternehmen und anderer Anlagen-/ Netzbetreiber Reparaturen auf der Niederspannungsebene vorzunehmen.


Landesweite Übung der FGr Elektroversorgung, Gruppenfoto




Bericht & Bilder:
Sabrina Strauch
Ortsverband Möchengladbach


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